Bachmann bei Siegerehrung des Malwettbewerbs für Jugendfeuerwehren: „Migranten für uns gewinnen.“

 
 

Harald Herr begrüßte die Jugendlichen und Erwachsenen als Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe und im Namen des Fördervereins Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Braunschweig e. V. zur Siegerehrung eines Malwettbewerbs am Feuerwehrhaus in Melverode. Der Titel der Ausschreibung lautete: „Mein Freund und Kamerad Ali“. Die Arbeitsgruppe hatte ihn initiiert, um ein Logo für Aktionen zu finden, bei denen Migrantinnen und Migranten für die Freiwilligen Feuerwehren begeistert werden sollen.

 
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Von links: Harald Herr (Leiter der Arbeitsgruppe und stellvertretender Stadtbandmeister), Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann (Vorsitzender des Fördervereins Feuerwehr und Jugendfeuerwehr), Stadtbrandmeister Ingo Schönbach (Förderverein), Andrea Schmidt (Malteser und dort zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Jan Lanko (bis vor kurzem Jugendfeuerwehr Braunschweig und bald Förderverein)

Am Ende des Wettbewerbs gab es nun zwei gleichberechtigte Sieger: die Jugendfeuerwehren aus Melverode und Bienrode. Sie bekamen Urkunden verliehen und waren zum anschließenden Pizza essen eingeladen.

Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann sprach einige Worte in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Braunschweig. Die Aktion des heutigen Tages und das Essen wurden dieses Mal von der Polizei finanziert, die den Reinerlös ihres Adventskonzertes dem Förderverein zur Verfügung gestellt hatte, erinnerte Bachmann.

Die Mitglieder der beiden Jugendfeuerwehren hatten sich Gedanken zu der Frage gemacht, wie Migranten zum Mitmachen bei der Feuerwehr ermutigt werden könnten. Dazu soll es demnächst Veranstaltungen bei den Heimen für Asylbewerber geben. Bachmann erklärte, dass den Migranten gezeigt werden müsse, dass Freiwillige Feuerwehren in Deutschland aus ehrenamtlichen, zivilen Mitgliedern bestehen, die sich freiwillig für diese Aufgaben entschieden haben, während in den Herkunftsländern Feuerwehren oft eher militärische, staatliche Organisationen sind.

Es solle versucht werden, die Zuwanderer „für uns zu gewinnen“, wie es Bachmann ausdrückte. Dadurch könnten die Feuerwehren einen willkommenen Zuwachs an Sprachenvielfalt bekommen, sowie die Art und Mentalität der Neumitglieder kennenlernen. Dadurch so könnten auch Ängste abgebaut werden. Abschließend bedankte er sich herzlich bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden.

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Von links, hinten: Klaus-Peter Bachmann, Jan Lanko, Ingo Schönbach, Harald Herr.
Vorn: Andrea Schmidt (Mitte) und Mitglieder der Jugendfeuerwehren

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Beim Unterschreiben der Siegerurkunden, von links:
Harald Herr, Klaus-Peter Bachmann und Andrea Schmidt

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Übergabe der Urkunden

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