Marcel Pfeiffer begleitet Klaus-Peter Bachmann im Landtag

Jugendzentrum drei

Schüler-Praktikant lernt Arbeit der Partei und der Abgeordneten kennen

Noch bis zum 20. November lernt Marcel Pfeiffer aus Mascherode, Schüler einer 10. Klasse des Wilhelm-Gymnasiums, im Rahmen eines Betriebspraktikums bei der SPD die Arbeit in einer Partei und den Alltag von Abgeordneten kennen. Als Praxisanteil begleitet Marcel zum Beispiel Klaus-Peter Bachmann bei seinem Tagesgeschäft als Landtagsabgeordneter und hat bereits drei Tage lang in Hannover Sitzungen von Ausschüssen und Arbeitskreisen miterlebt.

Außerdem lernt Marcel auch die Arbeit der Bundestagsabgeordneten Dr. Carola Reimann, sowie den Alltag im SPD-Unterbezirk und in der Geschäftsstelle der SPD-Ratsfraktion kennen, wo ihn zum Beispiel der Geschäftsführer der Fraktion Stefan Wilke betreut.
Bei Marcel Pfeiffer freue ihn nicht nur das Interesse des Schülers an der Politik, bemerkt Bachmann, sondern beide haben auch andere Gemeinsamkeiten: So ist Marcel aktiver Jugendfeuerwehrmann. Bachmann, früher selbst freiwilliger Feuerwehrmann, ist heute Vorsitzender des Fördervereins Braunschweiger Feuerwehr. Außerdem sind beide Mitglieder der Mascheroder Karnevalsgesellschaft, bei deren Veranstaltungen Marcel als Büttenredner und Tänzer auftritt.


 

 
Jugendzentrum drei
Von links: Klaus-Peter Bachmann MdL mit Marcel Pfeiffer (Schüler-Praktikant) und Felix Fink (neu gewähltes Mitglied der SPD-Bezirksratsfraktion Stöckheim/Leiferde)

Bericht über sein Praktikum von Marcel Pfeiffer:

In der Zeit vom 31.10.2011 bis zum 21.11.2011 durfte ich ein Praktikum bei der SPD in
Braunschweig absolvieren. Dabei begleitete ich den Landtagsabgeordneten Klaus-Peter
Bachmann, im Projekt „Schüler begleitet Abgeordneten“, zu mehreren Terminen. Unter
anderem waren wir auch in Hannover, im niedersächsischen Landtag.

Ich kenne Klaus-Peter Bachmann vom Karneval, er ist Ehrenmitglied der Mascheroder
Karnevals Gesellschaft und Träger des Ehrenordens der Schwarzen Husaren.

Das Angebot zum Praktikum fand ich auf Klaus-Peters Internetseite, wo schon mehrere
Schüler ihre Berichte des Projektes veröffentlichten. Mein Interesse war sofort geweckt und
ich zögerte nicht lange ihm meine Bewerbung zu schicken.

Während der Zeit des Praktikums wurde mein parteipolitisches Interesse und Wissen
erweitert. Ich begleitete Klaus-Peter zu ehrenamtlichen Aufgaben in seinem Wahlkreis, die
genauso in sein Berufsleben gehören, wie die parteipolitischen Aufgaben im Landtag.
Außerdem besuchte ich die Konstituierende Ratssitzung Braunschweigs und die Sitzung der
SPD-Ratsfraktion. Im Büro der SPD, in der Schlossstraße, erledigte ich Aufgaben für den
Bezirk und Unterbezirk Braunschweigs.

Mir gefiel, dass ich von allen SPD-Mitgliedern (sowohl in Braunschweig als auch in
Hannover) sehr herzlich aufgenommen und betreut worden bin. Ich fühlte mich richtig wohl.
Die meisten Mitglieder der SPD durfte ich duzen. Am Anfang war dies sehr ungewohnt, denn
es sind ja doch irgendwie erwachsende Respektpersonen. Aber man gewöhnt sich schnell
dran und man ist super toll in der Parteigesellschaft aufgenommen worden.

Bei Klaus-Peter fand ich sehr interessant, dass er nicht nur im Landtag mehrere Aufgaben
(Sprecher für den Arbeitskreis Innenpolitik und Sport) übernommen hat, sondern auch in
seinem Wahlkreis der die Stadt Braunschweig und die Gemeinde Vechelde beinhaltet. Er ist
zum Beispiel unter anderem Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Vorsitzender
des Fördervereins Feuerwehr Braunschweig (FFB). Er arbeitet auch nicht nur mit der älteren
Gesellschaft, die er zum „Geburtstag“ des Seniorenkreises Leiferde zu Kaffee und Kuchen einlud und dabei über die Geschichte der AWO berichtete, sondern auch mit der jüngeren Gesellschaft wo er die Eröffnung neuer Räume des Jugendzentrums Stöckheims besuchte.

Besonders interessiert war ich an der Regionalkonferenz der SPD in der Stadthalle
Braunschweig. Dort haben sich die beiden Kandidaten, Olaf Lies (SPD-Landeschef) und
Stefan Weil (Oberbürgermeister der Stadt Hannover) für den Posten des Spitzenkandidaten
der SPD für den niedersächsischen Ministerpräsidenten vorgestellt. Ich sollte eigentlich
Wortmeldekarten einsammeln für die Leute, welche eine Frage an einen der beiden
Kandidaten hatten. Aber ich habe den beiden so vertieft zugehört und daher diese Aufgabe
nur halbherzig war genommen. Die Themen der zur Wahl stehenden Kandidaten waren
einfach zu interessant.

Ich empfand die Zeit im Praktikum sehr lehrreich aber zu kurz. Ich hätte gern weiter in
diesem Beruf das politische Geschehen aus der politischen Sicht des Abgeordneten erlebt.
Ich empfehle jedem Schüler das Projekt „Schüler begleitet Abgeordneten“ mit zu machen,
weil es eine ganz tolle Erfahrung ist.