Philipp Stellet begleitete Klaus-Peter Bachmann im Landtag

 

Seit Jahren beteiligt sich Klaus-Peter Bachmann an der Veranstaltungsreihe "Schüler begleiten Abgeordnete". Das Programm soll das politische Interesse junger Leute fördern. Lesen Sie hier den Bericht von Philipp Stellet, der dem Braunschweiger Landtagsabgeordneten vor kurzem in Hannover "über die Schulter" schaute.

Von Philipp Stellet

Vom 16. bis 20. Mai 2011 hatte ich die Gelegenheit eine Woche lang Herrn Bachmann bei seiner Arbeit als Politiker und Abgeordneter zu begleiten.

Da ich selbst sehr politisch interessiert bin und in der Schule auch einen Leistungskurs in Politik belegte, war dieses Praktikum für mich besonders spannend, da bereits in der Schule die Tätigkeit von Abgeordneten und dem Zustandekommen von politischen Entscheidungen ausführlich behandelt wurde. So war es für mich besonders wichtig, dass theoretische Buchwissen einmal praktisch zu erleben und insbesondere hinter die verschlossenen Türen zu sehen.

Dabei konnte ich beobachten, dass der Beruf des Politikers, anders als oftmals behauptet, sehr arbeitsintensiv ist.
So verbringen Politiker eigentlich nur einen sehr geringen Teil ihrer Arbeitszeit mit genuin politischen Terminen, wie zum Beispiel Plenarsitzungen, Fraktionstagungen etc.

Der größte Teil ihrer Arbeit findet im vorpolitischen Raum statt, sei es der Besuch von Terminen im eigenen Wahlkreis, um bürgernah zu sein oder dem ständigen Informieren über die Entwicklungen im eigenen politischen Fachgebiet, wie zum Beispiel der Innenpolitik. Von Beginn an gab es hier ein sehr zeitlich ausgefülltes Programm.
Der Montag begann mit einem Treffen mit Vertretern der Gewerkschaft der Polizei, die über die neuesten Entwicklungen in der Braunschweiger Polizei berichteten, sowie Anregungen und Vorschläge für die weitere politische Arbeit gaben.

Am Dienstag und Mittwoch fanden Fraktionssitzungen, Arbeitskreissitzungen sowie eine Ältestenratssitzung statt.
Dieser Tag war für mich besonders aufschlussreich, da in den Sitzungen der Fraktion, des Fraktionsvorstandes und der Arbeitskreise (Gegenstück der Oppositionsparteien zu den Ministerien) die eigentlichen Entscheidungen über die politische Haltung der Fraktion, über Zustimmung und Ablehnung von Gesetzentwürfen entschieden werden.

Am Donnerstag und Freitag standen dann wieder vor allem Termine im Wahlkreis, aber auch an der SPD-Basis an. Diese Termine sind besonders wichtig, um sowohl den Bürgern als auch den eigenen Parteimitgliedern an der Basis die getroffenen politischen Entscheidungen zu erläutern und andersherum auch neue Anregungen und Vorschläge für die weitere politische Arbeit aufzunehmen und weiterzuleiten.

Der eigentliche Abschluss und Höhepunkt der Woche kam jedoch erst am darauffolgenden Mittwoch in Form einer Plenarsitzung.

Für mich war es besonders beeindruckend wie leidenschaftlich und engagiert die Politiker der verschiedenen Fraktionen für ihre Position stritten.

Insgesamt war diese Woche für mich sehr interessant, da ich das politische Geschehen in all seinen unterschiedlichen Facetten kennenlernen konnte. Dabei bemerkte ich besonders, dass sich meine Erfahrungen mit dem bereits im Politik-Unterricht erworbenen Wissen sehr gut deckten.

Daher würde ich auch jeden politisch interessierten Schüler ein solches Praktikum empfehlen, da es die Möglichkeit bietet das politische Geschehen abseits der medialen Berichterstattung aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen, so dass man auch zu politischen Problemen und den politischen Entscheidungsprozessen einen neuen Zugang findet.

Für die Möglichkeit eines solchen Praktikums möchte ich mich daher bei Herrn Bachmann, der SPD-Landtagsfraktion, sowie dem Niedersächsischen Landtag herzlich bedanken.

Klaus-Peter Bachmann MdL mit Philipp Stellet (Hintergrund - rote Jacke) beim
Nachbarschaftsfest in der Pregelstrasse (Braunschweig-Weststadt) im Gespräch mit Kathrin Lütje und Gregor Kaluza vom Verein Stadtteilentwicklung Weststadt e.V
 

 


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