Simon Steinhof begleitete Klaus-Peter Bachmann im Landtag

 

Seit Jahren beteiligt sich Klaus-Peter Bachmann an der Veranstaltungsreihe "Schüler begleiten Abgeordnete". Das Programm soll das politische Interesse junger Leute fördern. Lesen Sie hier den Bericht von Simon Steinhof, der dem Braunschweiger Landtagsabgeordneten vor kurzem in Hannover "über die Schulter" schaute.

Von Simon Steinhof

Aus großem Interesse an Politik und gesellschaftlichen Themen, Verbundenheit mit der SPD und last but not least dem Wunsch selbst einmal im weiten Feld der Politik, in welcher Funktion auch immer, zu arbeiten, entwickelte sich bei mir die Idee ein Praktikum in diesem Bereich zu absolvieren. Durch Vermittlung des engagierten GdP-Funktionärs und SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Dietmar Schilff lernte ich Klaus Peter Bachmann kennen, der mir unkompliziert, freundlich und offen anbot, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten.

Interessanterweise decken sich die thematischen Schwerpunkte der politischen und ehrenamtlichen Tätigkeit Klaus Peter Bachmanns wie etwa polizeiliche und nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr mit meinen persönlichen Interessen und ehrenamtlichen Aktivitäten, was dieses Praktikum für mich zusätzlich spannend werden lassen sollte.

Insgesamt verbrachte ich fast zwei Wochen mit Klaus Peter Bachmann, zwei Wochen in denen ich einen großen Teil seiner vielfältigen Tätigkeiten kennen lernen durfte. Das Spektrum reichte von Wahlkreis- und Parteiterminen über integrationspolitische Veranstaltungen und Empfänge, bis hin zur Teilnahme an der Plenarwoche des niedersächsischen Landtags ab dem 8. Juni.

Viele Erlebnisse und Eindrücke meiner Vorgänger/innen als Praktikanten bei Herrn Bachmann teile ich ebenfalls, weshalb ich eine chronologische Aufzählung, Nacherzählung oder Ähnliches vermeiden möchte. Ich werde eher versuchen Dinge zu schildern, die mir in besonderer Weise aufgefallen sind.

Praktikum in politisch stürmischen Zeiten

An erster Stelle möchte ich hier die Verknüpfung mit der aktuellen Tagespolitik nennen. Mein Praktikum fiel in eine politisch bewegte Phase (von wegen Sommerloch): „Köhler Rücktritt“, das „Duell“ Gauck oder Wulff, Sparpaket und insbesondere die Diätenerhöhung der niedersächsischen Landtagsabgeordneten. Es ist ein eigenartiges Gefühl wenn man, wie etwa im Fall der Diätenerhöhung, die Diskussionen im und um den Landtag hautnah mitbekommt und morgens in der Zeitung darüber liest. Für Herrn Bachmann ist dieses Gefühl natürlich Alltag aber als Praktikant ist es ungewohnt so nah dran an den „Reizthemen“ zu sein, quasi im Fokus der öffentlichen Meinung.

Enormes Arbeitspensum des Abgeordneten

Überrascht hat mich auch das riesige Arbeitspensum „meines“ Abgeordneten. Zu den offiziellen Terminen im Zusammenhang mit dem Amt kommen noch einmal vielleicht ebenso viele Termine im Kontext der zahlreichen Ehrenämter und Aufgaben, die Herr Bachmann neben seiner Abgeordnetentätigkeit wahrnimmt. So bekam ich z. B. einen umfassenden Einblick in die vielfältige Tätigkeit der AWO, in der Herr Bachmann in besonderer Weise engagiert ist. Auch an den Wochenenden stehen Termine an und mir ist eindringlich klar geworden, dass ein erfolgreicher Abgeordneter nicht nur ein hervorragendes Zeitmanagement braucht, sondern auch eine große Stressresistenz, insbesondere im zähflüssigen Verkehr auf der A2 zwischen Hannover und Braunschweig während der Fahrt zum nächsten Termin.

Highlight Plenarwoche

Ein besonderes „Highlight“ war natürlich die Plenarwoche. Die Landtagsfraktion der SPD und ihre Mitarbeiter nahmen mich sehr freundlich auf. Während der Debatte war es eindrucksvoll zu erleben, mit welchem Engagement die Abgeordneten aller Fraktionen für ihre jeweiligen Themen und Standpunkte eintraten, aber es gab auch - nicht immer ganz ernst gemeinte - Zwischenrufe, die zur allgemeinen Erheiterung beitrugen. So konnte man auch die manchmal neunstündigen Plenarsitzungen gut „aushalten“. Langeweile kam eigentlich nie auf, denn auch im Landtagsgebäude gibt es viel zu entdecken. Allein die besondere Stimmung um eine Plenarsitzung herum ist ein Erlebnis wert. In diesem Kontext besonders erwähnenswert war die Rede Klaus Peter Bachmanns im Landtag zur Ressortaufteilung zwischen Innenminister Herr Schünemann und Integrationsministerin Frau Özkan, da ich durch Herrn Bachmanns integrationspolitische Termine schon bestens auf dieses Thema und die anzusprechenden Probleme vorbereitet war. Das Praktikum hat bei mir durch die unmittelbare Erfahrung auch dazu geführt, dass ich ganz neue Ansichten über den Nutzen der Arbeit der parlamentarischen Opposition gewonnen habe, deren Wert als Korrektur- und Kontrollinstanz nicht unterschätzt werden sollte.

Viele Vorurteile sind falsch

Meinem persönlichen Erleben nach sind die gängigen Vorurteile über faule und wählerferne Politiker schlichtweg falsch, eben stereotyp aufgebaute Klischees. Ich hatte den Eindruck es mit einem fachlich sehr gutem aber auch menschlich sehr angenehmen Politiker zu tun zu haben, der sich aus ehrlichem Interesse um die Probleme des Landes aber auch um die der Menschen kümmert und jenseits typischer Beteuerungen von (Spitzen-)Politikern wirklich weiß, wo „der Schuh drückt“ , auch weil ich immer den Eindruck hatte, dass er mit beiden Beinen im Leben steht.

Mir hat dieses Praktikum super viel Spaß gemacht. Es hat dazu geführt, dass ich mich entschlossen habe nun auch als Mitglied für die SPD politisch aktiv zu werden (ohne dass Herr Bachmann dies gefordert hätte). Ich würde es jedem politikinteressierten Schüler empfehlen, diese einzigartige Chance wahrzunehmen und hoffe, dass es nicht die letzte Begegnung mit Herrn Bachmann und der „großen Politik“ war.

Klaus-Peter Bachmann und Simon Steinhof im Plenarsaal
 
    Kampagnen     Niedersachsen
 

 


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