Bachmann bei der Übung „Kabelblitz“ des THW

 

Von links: Albrecht Broemme, Klaus-Peter Bachmann, Sabine Lackner und Sigrid Beßler

 

Das Technische Hilfswerk (THW) führte eine mehrtägige Übung auf dem Gelände der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Braunschweig durch. Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann verschaffte sich am Sonnabend einen Eindruck davon. Er betonte, das THW sei eine unverzichtbare, zentrale Stelle.

 
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Von links: Maik-Manuel Melcher, Albrecht Broemme, Klaus-Peter Bachmann und Sabine Lackner

Auch die Landesbeauftragte des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen des THW, Sabine Lackner, die Bachmann in den Beirat des Landesfeuerwehrverbandes berufen möchte, und Albrecht Broemme, der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und davor Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr, mit dem Bachmann im Beirates des Deutschen Feuerwehrverbandes e. V. zusammenarbeitet, kamen deshalb nach Braunschweig.

Zuerst wurden die Besucher in der Geschäftsstelle des THW Ludwig-Winter-Straße von der Geschäftsführerin Sigrid Beßler begrüßt und von Maik-Manuel Melcher (dem Leiter der Fachgruppe Führung und Kommunikation Landesverband Bremen, Niedersachsen, Ortsgruppe Braunschweig) in das Szenario der Übung eingeführt, an der insgesamt 120 Personen mitwirkten. Ihr Auftrag war es, drahtgebundene Telekommunikationsverbindungen auf dem Gelände zu verlegen, nachdem eine fiktive technische Störung die gesamten Kommunikationseinrichtungen der PTB ausfallen ließ. Um ihren Aufgaben weiter nachkommen zu können, hatte die PTB das THW um Amtshilfe gebeten. Die Helfer der elf Trupps stammten aus Niedersachsen und Bremen. Das Ziel war, rund 45 Kilometer Kabel, teils im Hoch- teils im Tiefbau, für etwa 50 Telefone zu verlegen, die die PTB-Einrichtungen untereinander und ins Ortsnetz verbanden, dafür waren auch ein Bereitstellungsraum und eine Führungsstelle nötig. Die Übung begann schon am Freitag. Natürlich mussten auch die Verpflegung, Unterbringung, die Dokumentation und eine Stelle für Schiedsrichter organisiert werden, die am Ende den Trupps eine Rückmeldung mit fachlicher Kritik geben sollten.

Nach einem kurzen Gang über das Gelände der Geschäftsstelle fuhren die Besucher und ihre Begleitung zur PTB und gewannen dort während einer ausführlichen Besichtigung und eines Rundgangs einen Überblick über den Einsatz der Helfer.

Zu einem abschließenden Resümee ging es dann zurück zur Geschäftsstelle. Bachmann dankte Sabine Lackner, dass sie ihn über diese Übung informiert hatte, zu der er sehr gern gekommen sei. Er stehe hinter dem THW, denn es sei eine unverzichtbare, zentrale Stelle, betonte Bachmann, auch für Einsätze im Ausland. Da er im Landtag für Brand- und Katastrophenschutz zuständig sei, habe er Einblick in dieses Thema und wisse, dass das THW beispielsweise über Komponenten verfüge, die nicht mehr alle Feuerwehren vorhalten könnten.

Bachmann erklärte als neuer Vorsitzender des Beirats des Landesfeuerwehrverbandes sei er gerade mit der Aufstellung einer Liste der Beiratsmitglieder befasst und wolle ein Netzwerk aufbauen, auch das Gelände der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) könne zukünftig vielleicht vom THW mit genutzt werden. Er sei mit „Herzblut dabei“, wenn es um diese Themen gehe.

Melcher erklärte abschließend im Namen der beteiligten THW-Helfer, dass sie es als große Wertschätzung empfänden, dass sich Broemme und Bachmann ihre Übung angesehen hätten. Lackner bemerkte, es sei gut, dass das THW durch Bachmann Unterstützung von Seiten der Landesregierung erfahre.

 

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